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Was ist FORE?

FORE ist ein interdisziplinärer Arbeitskreis aus Natur-, Geistes-, Ingenieur- Sozialwissenschaften und Kunst. Die Mitglieder von FORE arbeiten und studieren in verschiedenen bayerischen Univsersitäten, der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, in außeruniversitären wissenschaftlichen Instituten, in Unternehmen, sind selbständig oder Freiberufler.

FORE ist kein Verein und kennt keine formale Mitgliedschaft. Im Kern von FORE steht ein Kreis von Menschen, der seit mehr als 15 Jahren den interdisziplinären Austausch über Themen aus Wissenschaft, Politik, Kunst und Alltagsleben suchen und pflegt.

FORE steht für das Vorhaben, Forschung reflexiv zu betreiben: die wissenschaftliche Beobachtung nicht nur auf Forschungsgegenstände, sondern auch auf den Forschungsprozess selbst zu richten und die Welt außerhalb der Forschung dabei nicht aus den Augen zu verlieren. In diesem werden naturwissenschaftliche, technische und kulturelle Innovationen als gesellschaftliche Prozesse mit ökonomischen, politischen und ökologischen Implikationen verstanden.

Warum wurde FORE gegründet?

Naturwissenschaftliche Forschung ist eine Grundlage unserer modernen Kultur. Sie hat zu einer enormen Vergrößerung unseres Wissens und unserer Handlungsmöglichkeiten geführt. Dieses Wissen und diese Handlungsmöglichkeiten können unsere Kultur jedoch auch wieder gefährden.

Anlass zur Gründung von FORE war die kontroverse Diskussion der Bewertung naturwissenschaflich-technischer Forschung und deren Anwendung in der Praxis.

FORE heute

Inzwischen hat sich das Themenspektrum sehr erweitert: FORE befasst sich mit Nichtwissen und Eliten, Lust, Genuss, und nachhaltigem Leben, mit Hochschulpolitik und der Realität gesellschaftlicher Zentren und Peripherien. Wir möchten in FORE die Engführung fachlicher Debatten aufbrechen, unseren persönlichen Horizont weiten, neue Anregungen sammeln und und Vergnügen an offenen und anregenden Diskussionen haben.

Zweimal im Jahr veranstaltet FORE zweitägige Seminare zu kurzfristig festgelegten Themen. Diese und andere FORE-Veranstaltungen stehen allen Interessenten offen. Die Seminare haben jedoch eine beschränkte Teilnehmerzahl.